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Lightspeed Restaurant – Kassensystem für die Gastronomie im Test

Von Paul Berg|2018-12-05T18:13:12+00:0019. November 2018|Tags: , |
Unsere Wertung(4/5)
Das Tablet-Kassensystem Lightspeed Restaurant ist für die Gastronomie optimiert und individuell anpassbar.
Durch zahlreiche benutzerdefinierte Vor-Einstellungen kann die Bestellabwicklung mit Lightspeed Restaurant POS (Point of Sale) beschleunigt werden. Außerdem sind viele verschiedene Kartenlesegeräte und Drucker integrierbar.

Lightspeed Restaurant nutzt eine cloud-basierte POS-Software. Die zugehörigen Apps können nicht nur auf dem iPad, sondern auch auf einem iPhone oder iPod touch installiert werden. Multichannel-Unternehmen können sich die E-Commerce-Integrations-Möglichkeit nutzbar machen.

Vorteile: Verschiedene Kartenlesegeräte integrierbar. Keine Mindestvertragsdauer. 24/7 Kundenservice.

Nachteile: Nicht sehr intuitiv zu bedienen. Hohe Preise. Die Offline-Funktion erfordert einen Server vor Ort.

Testen Sie Lightspeed für 14 Tage

Preisgestaltung – verschiedene Optionen

Das Tablet-Kassensystem Lightspeed Restaurant kostet ab 79 € zzgl. MwSt. pro iPad und Monat. Es gibt keine Mindestvertragsdauer. Sie bezahlen monatlich per Lastschrift und können jederzeit kündigen.

Es ist möglich, je nach Ihren Bedürfnissen ein niedrigeres Preisangebot zu erhalten. Lightspeed ist dafür bekannt, bei längerfristigen Verträgen die monatlichen Kosten zu senken. Um herauszufinden, ob das auch in Ihrem Fall möglich ist, muss man Lightspeed kontaktieren. Die Firma zeigt sich im Internet nicht transparent in Bezug auf die Kosten und ermutigt Interessenten anzurufen, wenn diese mehr Informationen erhalten möchten.

Zusätzlich zur POS-Software bietet Lightspeed das sogenannte „Self Order Menu“ an. Dabei handelt es sich um eine App, mit der Kunden selbständig über ein iPad am Tisch bestellen und bezahlen können, ohne dass ein Kellner die Bestellung entgegennehmen oder abrechnen muss.

Der Preis für das kleinste Restaurant-Paket „Small“ ist mit 79 € hoch angesetzt, insbesondere da man nur eine Kasse dafür nutzen darf. Für die Selbstbedienungs-App fallen zusätzliche Kosten an.

Daneben gibt es Zusatzfunktionen und Hardwarelösungen, die einem nur erklärt und angeboten werden, wenn man sich mit einem Lightspeed-Berater unterhält. Die endgültigen Kosten hängen also letztendlich von Ihren Bedürfnissen ab.

In der Vergangenheit gab es Berichte über Preiserhöhungen (allerdings mit einer Vorankündigungs-Frist von mindestens 30 Tagen). Ein Lightspeed-Sachbearbeiter hat uns jedoch versichert, dass die angegebenen Preise für den Moment nicht steigen werden.

Software-Preise

Ab 79 € zzgl. MwSt./ Monat pro iPad-Lizenz

Konto-Erstellung, Onboarding und 24/7-Kundenservice inklusive

Hardware-Preise

Geräte-Preise variieren

Wir empfehlen Ihnen, die 14-tägige kostenlose Testversion zu nutzen, bevor Sie sich dauerhaft verpflichten, da der Lightspeed Restaurant POS für einige kleine Unternehmen möglicherweise zu viele unnötige Funktionen hat.

Bei Lightspeed sind eine Reihe von Kartenlesegeräten integrierbar, darunter Verifone-Terminals und der iZettle Reader. Außerdem können Partner-Apps und eine eigene E-Commerce-Plattform eingebunden werden. Die Gebühren, die Sie für Kartentransaktionen bezahlen müssen, hängen vom Zahlungsanbieter ab, für den Sie sich entscheiden.

Für wen ist Lightspeed Restaurant geeignet?

Wie der Name schon sagt, ist Lightspeed Restaurant speziell für Restaurants konzipiert, nach unseren Test-Erfahrungen aber auch für alle anderen Gastronomie-Betriebe, in denen Getränke und Essen serviert wird, geeignet. Unter den Restaurant-POS ist es diejenige Kassensystem-Software, die am besten auf die Hotelgastronomie abgestimmt ist, da sie sich in verschiedene Hotelsysteme (Property-Management-Systeme) wie unter anderem Amadeus, Oracle Hospitality und Protel integrieren lässt.

Von allen POS-Kassensystemen für das Gastgewerbe ist Lightspeed Restaurant eines der umfassendsten Angebote, die in Deutschland erhältlich sind. Mittlere Restaurants sollten Lightspeed Restaurant daher als eine praktikable Lösung betrachten, die die Grundlage für ein Wachstum über den gegenwärtigen Standort hinaus bilden und an die Gewohnheiten der Kunden angepasst werden kann. Selbstbedienungs-Apps, mit denen Menschen am Tisch bestellen können, sind ein zunehmender Trend in der Gastronomie, den Lightspeed hier abbildet.

Die POS-Software kann sehr gut an die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebes angepasst werden und eignet sich daher auch für kleinere Cafés, Bars, Pubs und dergleichen, in denen die Kunden häufig an einem Tisch sitzen. Diejenigen, die auch online Bestellungen annehmen, werden die Integration mit Lightspeed eCommerce zu schätzen wissen. Mehrere andere Integrationsmöglichkeiten mit verschiedenen Tools stellen sicher, dass Sie sich nicht darauf beschränken müssen, nur den POS des Restaurants für Ihre Geschäftsabläufe zu nutzen.

Cloud-basiert, aber auch offline einsetzbar

Die iPad-POS-Software aktualisiert alle Transaktionsdetails und Änderungen in der App in Echtzeit, so dass der Restaurant-Administrator sie von überall im sogenannten Manager-Konto über einen Browser einsehen und analysieren kann. Damit dies funktioniert, muss das iPad mit WLAN oder einem 3G-/ 4G-Netz verbunden sein. Die Daten werden sofort synchronisiert.

Lightspeed bietet auch einen Offline-Modus an. Dieser funktioniert allerdings nur in Verbindung mit einem Lite-Server, den Sie separat kaufen müssen. Dank der Offline-Option können Sie Lightspeed während etwaiger System-Wartungen auch ohne Zugang zur Cloud verwenden, so dass das Frontend-Personal weiterhin alle App-Funktionen nutzen kann, um Kunden zu bedienen. Wenn die Wartungen abgeschlossen sind, werden alle neuen Änderungen in der zentralen Lightspeed-Cloud synchronisiert und sind dann über das Backend-Konto wieder einsehbar.

Achten Sie darauf, dass Kartentransaktionen immer WLAN, ein Mobilfunknetz oder eine Telefonleitung benötigen, um zu funktionieren. Die erforderliche Verbindung hängt vom Kartenlesegerät ab, das Sie verwenden. Zu beachten ist auch, dass die Nutzung des Lightspeed-Restaurant-POS bei einem Internet-Ausfall ohne Lite Server nicht möglich ist.

Der Offline-Modus funktioniert nicht ohne einen Lite Server in Ihrem Unternehmen. Foto: Lightspeed

Benutzererfahrung

Die Point-of-Sale-App von Lightspeed funktioniert nur mit Apple-Geräten. Zunächst müssen Sie sich über spezielle Mitarbeiterkonten anmelden, die vom Business-Administrator im Backend-Konto mit dem Namen „Manager“ eingerichtet wurden.

Der erste Bildschirm, den Sie nach der Anmeldung in der App sehen, ist Ihr Standard-Grundriss. Dieser ist vollständig anpassbar. Sie können Stühle und Tische hinzufügen, entfernen, in der Größe verändern und verschieben. Daneben gibt es weitere Anpassungsfunktionen im Backend-Konto. Das Erstellen von Tischen, wenn Essen zum Mitnehmen bestellt wird und Lieferungen außer Haus erfolgen sollen, muss im Manager-Konto erfolgen. Normale Tische können jedoch direkt in der App erstellt werden, wo auch die Formatierungen vorgenommen werden können.

Um eine Bestellung zu starten, tippen Sie auf einen Tisch, wodurch sich ein Produkt- und Bestellbildschirm öffnet. Hier können Sie auf einzelne Essen oder Getränke tippen und in Kategorien blättern, die vom Administrator vorab angelegt wurden. Es gibt verschiedene untere, linke und obere Tastenreihen mit unterschiedlichen Funktionen. Einige dieser Funktionen sind deaktiviert. Dies hängt mit Ihren Benutzerkonto-Berechtigungen, dem Auftragstyp, dem Produkttyp und der Hardwareeinrichtung zusammen. Im Checkout-Bereich („zur Kasse gehen“-Bildschirm) werden verschiedene Optionen in Bezug auf Zahlung und Bestellung angezeigt, je nachdem, was der Administrator zuvor eingerichtet hat.

Das App-Layout ist akzeptabel, aber es ist nicht sehr intuitiv, es sei denn, Sie haben schon einmal mit ähnlichen Oberflächen gearbeitet. Neue Mitarbeiter müssen in der Bedienung des POS geschult werden, da diese sich sonst über die Bedeutung der verschiedenen Tasten irren können oder bestimmte Funktionen nicht auffinden.

Abhol- und Auslieferungsaufträge müssen über spezielle Tische initiiert werden, unabhängig davon, ob diese tatsächlich vorhandenen und dafür vorgesehenen Tischen entsprechen oder nicht. Dies kann sich auf die visuelle Gestaltung des Grundrisses auswirken, den Sie möglicherweise erweitern müssen, um diese Tische virtuell hinzuzufügen. Sie können auch Tischpläne für mehrere verschiedene Stockwerke anlegen.

Tischplan, Bestellbildschirm und Checkout-Seite im Lightspeed Restaurant POS. Fotos: Mobile Transaction

Lightspeed hebt das Onboarding und seinen Telefonsupport besonders hervor, und wir wissen auch, warum das so ist. Als Neukunde haben Sie Anspruch auf ein personalisiertes Einführungs-Webinar, das Sie bei der Nutzung der Software unterstützen soll. Besonders am Anfang kann einen die Nutzung der App und ihrer Funktionen überfordern. Es gibt sehr viele Einstellungen, die angepasst und eine Menge an Informationen, die hinzugefügt werden müssen, bis der Checkout wunschgemäß abgeschlossen werden kann. Viele mögliche Funktionen werden auf der Benutzeroberfläche nicht hinreichend erläutert. Lightspeed ist also für erfahrene Restaurant-POS-Anwender eher geeignet als für Einsteiger.

Sobald man den Dreh raus hat, gewährleistet das Kassensystem auf dem Tablet eine schnelle Bestellabwicklung – es sei denn, Sie haben es mit vielen komplizierten Aufträgen zu tun, bei denen Sie zusätzliche Notizen für das Küchenpersonal eingeben müssen. Problematisch kann es auch werden, wenn einzelne Mitarbeiter vergessen, Bestellungen abzuschließen oder sich nach Arbeitsschluss nicht abmelden.

Während des Tests bemerkten wir einige Prozesse mit unnötigen Extra-Schritten. Die Drag-and-Drop-Funktion muss zum Beispiel manuell auf der Produkteinstellungsseite im Manager aktiviert werden, bevor man diese verwenden kann. Und wenn Sie versehentlich auf einen Tisch im Grundriss tippen, öffnet sich ein neuer Tab, der nur durch Antippen der Menü-Felder „Bezahlen“ („Pay“) und „Abschließen“ („Finalize“) geschlossen werden kann. Eine weitere Einschränkung ist, dass Bilder nur über das Manager-Konto hinzugefügt werden können, nicht aber innerhalb der iPad-App.

Funktionen

Lightspeed ist eindeutig für die Gastronomie konzipiert, was sich an der Vielzahl von Funktionen zeigt, die für etablierte Gastronomiebetriebe relevant sind. Abgesehen von den typischen Restaurant-Funktionen wie das Geben von Trinkgeld, sind auch die folgenden Funktionen von besonderer Relevanz.

Erweiterte Tisch-Tab-Funktion: Ordnen Sie Bestellungen bestimmten Sitzplätzen an einem Tisch zu, damit der Kellner weiß, wer was bekommt. Ein Gast wechselt den Tisch? Kein Problem! Übertragen Sie einfach die entsprechende Registerkarte (Tab) auf den neuen Tisch. Die Gäste können Rechnungen nach Belieben aufteilen, zum Beispiel nach Sitzplätzen. Rechnungen können aber auch zu gleichen Teilen bezahlt werden oder eine beliebige Person an einem Tisch zahlt ausgewählte Artikel.

Standortmanagement: Sie können in der App nicht nur mehrere Grundrisse mit verschiedenen Tischtypen wie etwa Bar, Essen zum Mitnehmen und normale Tische einrichten, sondern auch mehrere physische Standorte hinzufügen und den Warenaustausch zwischen den verschiedenen Lagern koordinieren. Die Software ist damit auch für Restaurant-Ketten und mobile Gastro-Betriebe geeignet.

Kurzzeitige Angebote: Sie haben ein Happy-Hour-Angebot, eine Samstagsaktion oder andere temporäre Angebote im Programm? Richten Sie im Manager-Konto zeitlich begrenzte Rabatte ein, die sich auf bestimmte Produkte beziehen. So müssen die Mitarbeiter nicht überprüfen, ob ein Angebot schon oder noch gilt. Ebensowenig müssen diese Rabatte manuell eingegeben werden.

Modifikatoren: Die „Modifikatoren“ auf dem Bestellbildschirm sind zusätzliche Auswahlmöglichkeiten bei Lightspeed, die einem Produkt oder einer Kategorie zugeordnet sind, um mehr Details über die Bestellung zu erfahren. Hier fügen Sie beispielsweise die Art der Salatsoße, die Kochtemperatur oder bevorzugte Beilagen aus verschiedenen Auswahlmöglichkeiten hinzu. Mit anderen Worten, Modifikatoren ermöglichen maßgeschneiderte Bestellungen, die direkt an die Küche gesendet werden, so dass dort mit der Zubereitung der Speisen begonnen werden kann, während der Kellner noch weitere Bestellungen entgegennimmt.

Treueprogramm-Funktionen: Erstellen Sie Geschenkgutscheine direkt in der App. Auch die Bezahlung mit Geschenkgutscheinen ist möglich. Wiederkehrende Kunden können in die Kundenbibliothek aufgenommen werden, um einen schnellen Bezahlvorgang und unkomplizierte Lieferaufträge zu gewährleisten. Jedes Kundenprofil enthält so viel oder so wenig Informationen, wie Sie hinzufügen. Auch der Verbrauch des Kunden ist dort aufgeführt, ferner die Zahlungsinformationen und wann die Kunden zuletzt etwas bei Ihnen bezahlt haben.

Jeder Mitarbeiter hat sein eigenes Konto in der Lightspeed-App – das ermöglicht Mitarbeiter-Tracking und individuelle Übersichten von Bestellungen. Foto: Mobile Transaction

Mitarbeiterführung: Richten Sie mehrere Mitarbeiterkonten mit hochindividualisierten Berechtigungen für jede Rolle ein. Wir waren beeindruckt von den über 60 verschiedenen Berechtigungen, die Sie ein- und ausschalten können; zum Beispiel „Rabatte bearbeiten erlauben“ und die „Historie der Kassenschublade anzeigen lassen“. Jeder Benutzer hinterlässt einen Zeitstempel in der App – beim Arbeitsbeginn und zum Arbeitsende. So werden die gearbeiteten Schichten dokumentiert. Außerdem können Sie bei jedem Mitarbeiter die von ihm getätigten Verkäufe jederzeit im Backend analysieren.

Reservierungsmanagement: In der App können Sie Tischreservierungen für bestimmte Uhrzeiten vornehmen, indem Sie die Anzahl der Kunden, den Status der Reservierung und eine Notiz über alle anderen Details hinzufügen.

Menü-Optionen: Sie können nicht nur einzelne Produkte in der POS-Software hinzufügen, Sie können auch Artikel kombinieren, um eine Mahlzeit zusammenzustellen. Außerdem können Sie Mahlzeiten in Kategorien gruppieren wie Beilagen, Hauptgerichte und Desserts. Des weiteren ist es möglich, Erinnerungen über verwandte Produkte hinzuzufügen, die Kunden vielleicht kaufen möchten, wenn sie sich für einen bestimmten Artikel entschieden haben. Damit verpassen Sie keine Gelegenheit, mehr zu verkaufen (Upselling). Gegen Aufpreis können Sie eine Selbstbedienungs-App auf einem iPad installieren, über die der Gast entweder etwas von Ihrer Speisekarte bestellt oder zusätzlich auch gleich bezahlt, während Ihr Personal sich um andere Gäste kümmern kann.

Lagerverwaltung: Behalten Sie den Überblick, welcher Bestand knapp wird, indem Sie die Bestandsverfolgung für einzelne Produkte aktivieren. Wir haben festgestellt, dass die Lagerbestandszählung nicht bei einzelnen Lebensmittelzutaten funktioniert, sondern nur für das gesamte vom Kunden gekaufte Produkt. Man kann die verbrauchten Zutaten zwar anzeigen lassen, aber nicht den aktuellen Lagerbestand an Zutaten, so dass Sie sich hier immer noch selbst einen Überblick im Lager verschaffen müssen.

Kartenzahlungen und Hardware-Integration

In das POS-Kassensystem Lightspeed Restaurant können folgende Kartenlesegeräte vollständig integriert werden: iZettle Reader, Verifone MX915 und VX680, Worldline Yoximo, Yomani und Xengo, Dejavoo Z9 und Z11 sowie Genius Handheld von Cayan. Jeder Kartenzahlungsanbieter hat seine eigenen Transaktionsgebühren. Ihre monatlichen Gesamtkosten hängen also davon ab, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden.

Sie haben auch die Möglichkeit, ein nicht integrierbares Kartenterminal zu verwenden. Dazu müssen Sie in der Lightspeed-POS-App manuell auf „Abschließen“ klicken, nachdem die Kreditkarte vom Kartenlesegerät akzeptiert wurde. Dagegen hat die Verwendung eines integrierten Kartenlesegerätes den Vorteil, dass der Kartenleser mit der POS-Software und dem Checkout-Prozess synchron läuft, wodurch der Abschluss automatisiert erfolgt.

Belege können Sie Ihren Kunden per E-Mail zusenden oder mit einem kompatiblen Belegdrucker ausdrucken. Lightspeed ist mit vielen Star- und Epson-Druckern kompatibel sowie dem Orient BTP-R880NP-Drucker; alle diese Drucker werden als Optionen im Druckmenü des Manager-Kontos angezeigt. Auch Kassenschubladen und Küchendrucker können integriert werden.

Der oben bereits erwähnte Lite Server für den POS-Offline-Modus kann direkt über Lightspeed erworben werden. Die Hardwarepreise werden allerdings nicht online aufgelistet. Angebote können aber telefonisch angefragt werden. Auch Hardware-Bundles werden angeboten, über die man ebenfalls am Telefon Näheres erfährt.

Lightspeed bietet Hardware-Bundles an, die zu Ihrem Unternehmen passen. Foto: Lightspeed

Berichte

Verkaufsberichte, wie zum Beispiel Z- und X-Berichte, können direkt aus der App heraus gedruckt, aber nur von Benutzern mit Berechtigung zum Anzeigen dieser Daten aufgerufen werden.

Im Backend ist es möglich, verschiedene benutzerdefinierte Berichte anzuzeigen, die als PDF- oder CSV-Dateien exportiert werden können. So können Sie Dinge wie Mitarbeiter-Performance, Tages-, Wochen- oder Monatsumsatz, verwendete Inhaltsstoffe, verkaufte Produkte und Schichtberichte analysieren.

Nach einem Klick auf den Tab „Erweiterte Berichte“ können Sie das Layout und den Inhalt Ihres Berichts per Drag-and-Drop vollständig anpassen. Allerdings müssen Sie diese Funktion zuvor vom Kundenservice aktivieren lassen.

Kundenbetreuung

Lightspeed bietet einen 24/7 Telefonsupport für Kunden an, die eines der Lightspeed-Pakete gebucht haben. Als wir uns für die 14-tägige Testversion anmeldeten, versuchten die Kundenservice-Mitarbeiter mehrmals anzurufen, um uns Hilfe anzubieten. Erst nach einigen Tagen schickte der Kundenservice eine E-Mail. Wenn Sie es grundsätzlich vorziehen, Fragen schriftlich zu klären, können Sie diese von vornherein per E-Mail oder über den Website-Chat stellen.

Zahlende Kunden können an einer kostenlosen Onboarding-Videositzung mit einem Lightspeed-Kundenberater teilnehmen, der Sie mit der Software vertraut macht und Fragen beantwortet. Das Online-Support-Forum beantwortet ebenfalls viele Fragen; es fehlen aber immer noch einige wichtige Themen wie die Auflistung kompatibler Drucker. Wenn man Pech hat und mehrere Fragen nicht beantwortet findet (was uns passiert ist), lässt die Motivation schnell nach, weiter im Forum nach Antworten zu suchen.

Fazit

Es besteht kein Zweifel, dass das POS-Kassensystem Lightspeed Restaurant von Branchenveteranen entwickelt wurde, die genau wissen, welche Kassenfunktionen Restaurants und andere Gastronomie-Betriebe benötigen. Zusätzlich zu den Standard-POS-Funktionen erhalten Sie auch Marketing-Add-ons wie die Happy-Hour-Funktion, Upsell-Hinweise und sogar kostenlose Vorlagen für Speisekarten (Tipp: Letztere erhalten Sie auch, wenn Sie kein Kunde sind).

Allerdings erwähnen einige Kunden gelegentlich sehr spezifische Funktionen, die nicht von Lightspeed bereitgestellt werden. Wenn Sie Lightspeed Restaurant also testen, empfehlen wir Ihnen, alle möglichen Einsatz-Situationen, die in Ihrem Unternehmen denkbar sind, mit der POS-Software zu überprüfen.

Die Vorteile:

  • Erweiterte Menüfunktionen zur Umsatzsteigerung
  • Unzählige Funktionen, die eine flexible, aber detaillierte Koordination von Essensbestellungen ermöglichen
  • Freundlicher Kundensupport (24/7)
  • Kartenzahlungen mit oder ohne Integration eines Kartenlesers möglich
  • Berichte in überaus vielen Punkten anpassbar
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • Lightspeed eCommerce und verschiedene Partner-Apps sind integrierbar

Die Nachteile:

  • Preise sind hoch angesetzt
  • Die Benutzerfreundlichkeit könnte besser sein – teilweise können Schulungen zur Bedienung des Produkts nötig sein
  • Einige Prozesse können nur durch ein unnötigerweise zusätzliches Antippen/ Anklicken abgeschlossen werden
  • Der Kundensupport-Bereich auf der Website könnte mehr Themen abdecken
  • Der Offline-Modus funktioniert nur mit einem Onsite-Server
  • Das Selbstbedienungs-Menü ist ein zusätzlicher Kostenfaktor
  • Für bestimmte Informationen müssen Sie sich direkt an Lightspeed wenden
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