Welches ist das beste Zahlungsterminal 2026? Wir vergleichen sieben Anbieter und verraten, welches Terminal für kleine Unternehmen und Gewerbetreibende überzeugt.

In diesem Artikel

Übersicht der Anbieter

Zahlungsterminals im Test

Wir bewerten nach:

  • Geräte- und Servicequalität
  • Nutzerfreundlichkeit
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Nutzer haben die Wahl zwischen Terminals mit WLAN- oder 4G-Verbindung. Einige Geräte haben einen integrierten Bondrucker – für einige Einsatzbereiche ein Entscheidungskriterium.

Die meisten mietbaren Geräte haben eine Mindestvertragslaufzeit und monatliche Gebühren. Doch es gibt auch Kaufmodelle ohne Vertragsbindung, bei denen nach dem Gerätekauf lediglich Transaktionsgebühren anfallen.

Die besten Kartenterminals im Direktvergleich:

Anbieter Kosten Besonderheiten
SumUp
Kauf: 31 €–152 € + MwSt.
Monatliche Grundgebühr:
Pay-as-you-go: 0 €    Plus: 19 €
Transaktionsgebühren:
Pay-as-you-go: 1,39 %  Plus: 0,79–1,39 %
Vielseitige Terminals, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für alle Unternehmen.
Flatpay
Monatliche Grundgebühr: 0 €
Terminal kostenlos dabei
bei einem Mindestumsatz von 5.000 €
Transaktionsgebühren: 1,29 %
Top Kundenservice. Einfache Tarife. Gebühren verhandelbar bei hohem Umsatz.
Qonto
Kauf: 99 €–199 € + MwSt.
Monatliche Kontogebühr: ab 9 € + MwSt.
Transaktionsgebühren:
EU-Privatkarten: 0,8 %
Andere Karten: 2,6 %
Starkes Geschäftskonto. Günstige Transaktionsgebühren für ausgewählte Karten.
myPOS Logo
Kauf: 179 €+ MwSt.
Monatliche Grundgebühr: One: 0 €
Plus: 19 €  Pro: 39 €
Transaktionsgebühren:
One: 1,29–2,69 %
Plus: 0,89–2,49 %  Pro: 0,79–2,49 %
Sofortauszahlungen. Kartenzahlungen europaweit möglich.
PAYONE
Monatliche Grundgebühr:
All Card Flat : 34,90 €–111,90 €
Classic : 20 €–25 €
Transaktionsgebühren:
All Card Flat: Inklusive Classic: 1,49 % + 0,08 € (Girocards : 0,26 % + 0,08 €)
Große Terminal-Auswahl. Staffelpreise. Niedrige Girocard-Gebühren.
Nexi logo
Monatliche Grundgebühr: 15 €–19 €
Jährliche Servicegebühr: 250 €
Transaktionsgebühren: Visa/Mastercard : 0,065-0,25 % + Interchange + 0,02 €  |  Girocard :  0,15–0,25 % + 0,00209 % + 0,02 €
Einrichtungsgebühren. Günstige Girocard-Tarife. Angebot wird derzeit aktualisiert.
PayPal
Kauf: 29 / 79 € – 249 € + MwSt.
Transaktionsgebühren: 1,39 %
Zwei originelle Terminals. Moderate Transaktionsgebühren.

Nicht alle hier vorgestellten Zahlungsterminals sind mit einer Kassensoftware kompatibel. Ist dies der Fall, müssen Sie daher zusätzlich den Zahlungsbetrag in der Kassensoftware vermerken beziehungsweise auf Papier notieren.

Informationen zur Kompatibilität mit Kassensystemen finden Sie in den Anbieterporträts.

Bei allen hier aufgeführten Geräten ist kontaktloses Zahlen möglich, sowohl mit Debit- und Kreditkarten als auch mit Smartphones und Smartwatches.

SumUp – Günstige Terminals, kostenloser Account

SumUp
Unsere Wertung(4.2/5)
  • Kostenloses Geschäftskonto mit Debitkarte

  • Komplette Bezahllösungen

  • Verschiedene Kartenterminals

  • Auszahlung in 24 Stunden auf SumUp-Konto

  • Eingeschränkte Kompatibilität mit externen Kassensystemen

SumUp bietet Komplettlösungen für kleine Unternehmen – von Kartenterminals und Kassensystemen bis hin zu Payment Links und Rechnungsstellung. Wir testen die Produkte des Unternehmens seit zehn Jahren. In unseren Vergleichen schneiden sie regelmäßig sehr gut ab.

Ein großer Vorteil: SumUp wickelt Zahlungen direkt ab, daher ist keine Bank als Vermittler nötig. Die Auszahlungen erfolgen in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, die Transaktionsgebühr wird direkt vom Auszahlungsbetrag abgezogen.

Noch schneller geht es mit dem kostenlosen SumUp-Geschäftskonto inklusive Mastercard: Hier erhalten Sie Ihr Guthaben bereits am nächsten Tag – sogar an Wochenenden und Feiertagen.

SumUp hat sein Angebot vor Kurzem umgestaltet. Nun gibt es zwei Modelle:

  • Basismodell – umsatzbasiertes Zahlen, auch bekannt als Pay-as-you-go – kommt ohne monatliche Grundgebühr aus und setzt auf feste Transaktionsgebühren.
  • „Zahlungen Plus“ – mit monatlicher Grundgebühr von 19 €. Das Angebot ist an eine 12-monatige Mindestlaufzeit gebunden. Dafür fallen jedoch niedrigere Transaktionsgebühren für bestimmte Karten an. Der Tarif hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und lohnt sich in der Regel ab einem monatlichen Kartenumsatz von mindestens 2.500 €.
Solo Lite Solo Terminal
SumUp Solo mit Drucker SumUp Terminal
Kartenterminal Lesegerät plus SumUp-App auf Smartphone oder Tablet Eigenständiges Lesegerät mit Touchscreen (WiFi, 4G) Eigenständiges Lesegerät mit Bondrucker (WiFi, 4G)
Gerätepreis 31 € + MwSt. 71 € – 98 € + MwSt. 152 € + MwSt.
Transaktionsgebühren Pay-as-you-go: 1,39 %
Zahlungen Plus: 0,79 % (Visa, Mastercard, Girocard), 1,39 % (AmEx, Premium)
Monatliche Grundgebühr Pay-as-you-go: 0 €    Zahlungen Plus: 19 € (12 Monate Mindestlaufzeit)
Auszahlung Am nächsten Tag, mit SumUp Geschäftskonto. In 2–3 Werktagen auf ein beliebiges Bankkonto.

Aktuell bietet SumUp drei Kartenterminals an:

  • SumUp Solo Lite, das in Kombination mit einer App und einem Smartphone genutzt wird
  • das eigenständige SumUp Solo, wahlweise mit oder ohne Belegdrucker
  • das SumUp-Terminal, das Flaggschiff-Modell mit integriertem Drucker

Das neueste Modell, das eigenständige SumUp-Terminal, ist das teuerste. Für den höheren Preis bietet es jedoch auch die beste Qualität: benutzerfreundliche Software sowie einen integrierten Belegdrucker und Scanner.

Das integrierte Kassensystem des SumUp-Terminals ist vollständig KassenSichV-konform und synchronisiert alle Daten automatisch mit einer TSE-zertifizierten Cloud.

Wir empfehlen dieses Android-Gerät überall dort, wo integrierte Kassenfunktionen oder ein mobiler Produktkatalog vorteilhaft sind, beispielsweise in Boutiquen, Cafés, Teestuben, Snackbars, Foodtrucks, Märkte, Friseursalons, & Pop-up-Stores.

Foto: Emmanuel Charpentier (EC), Mobile Transaction

SumUp Terminal in unserer Hand während einer Transaktion

Beeindruckt hat uns die Auflösung des Bildschirms und Reaktionsgeschwindigkeit des Terminals.

Auch das SumUp Solo verfügt über einen Touchscreen. Preislich liegt es  im mittleren Bereich. Im Vergleich zum Terminal fällt das Display jedoch kleiner aus.

Nichtsdestotrotz bietet die Option Solo plus Bondrucker im Vergleich mit anderen mobilen Kartenterminals mit integriertem Belegdruck eine der günstigsten Optionen.

Wir empfehlen dieses Modell für Freiberufler, Pflegekräfte, Handwerker und ähnliche Berufsgruppen, die nach einem handlichen Gerät ohne integriertes Kassensystem suchen.

Die Software des  Solo wurde in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Auf diesem Gerät kann man sich einen Produktkatalog in Schwarz-Weiß anlegen. Wer einen umfangreicheren Artikelkatalog anlegen möchte für den ist das Terminal aber die bessere Wahl.

Sowohl das Solo als auch das Terminal verfügen über eine integrierte SIM-Karte und können zusätzlich per WLAN mit dem Internet verbunden werden.

Foto: EC, Mobile Transaction

SumUp Solo und Solo Drucker

Der SumUp Solo Drucker dient auch als Ladestation für das Gerät.

Das Solo Lite ist das günstigste SumUp-Kartenterminal. Nutzen kann man es jedoch nur in Kombination mit einer App auf einem Smartphone oder Tablet. Der Vorteil gegenüber dem Solo: Man kann in der App die Kassensoftware verwenden.

Der Kauf des Terminals erfolgt direkt über die Webseite von SumUp. Registrierung und Bestellung sind in wenigen Minuten erledigt. Und nach einer Woche hält man das Gerät in der Regel in den Händen.

Akzeptierte Karten

VisaV PayMastercardGirocardAmerican ExpressUnion PayApple PayGoogle PayContactless

Seit dem 19. August 2025 akzeptiert SumUp alle Girocards – auch Karten ohne Visa- oder Mastercard-Co-Badging.

SumUp bietet ein eigenes Kassensystem an und ist zugleich mit zahlreichen externen Kassensystemen kompatibel. Im Gegensatz zu geschlossenen Lösungen wie Flatpay oder Square lassen sich unter anderem JTL-POS, ready2order und Elementary POS direkt mit SumUp-Terminals verbinden. Das erleichtert Unternehmen, die bereits ein Kassensystem einsetzen, den Wechsel zu SumUp.

Für Gründer und kleine Unternehmen ist SumUp zudem interessant, da kein Mindestumsatz erforderlich ist.

Gut zu wissen: Fällt das Terminal einmal aus, können Zahlungen alternativ per Tap to Pay auf dem Smartphone angenommen werden. Dabei gelten dieselben Transaktionsgebühren wie bei der Nutzung des Terminals.

Hier finden sie weitere Informationen zu SumUp.

Flatpay – Erstklassiger Service, guter Preis

Flatpay
Unsere Wertung(4.1/5)
  • Kostenloses Terminal
  • Keine Grundgebühr ab 2.000 € Umsatz im Monat

  • Faire Gebühren für alle Karten

  • Vor-Ort-Installation
  • 24/7-Kundenservice

  • 36 Monate Vertragslaufzeit
  • Zahlung mit reinen Girocards ohne Co-Badging nicht möglich

  • Inkompatibel mit Drittanbieter-Kassen

Flatpay wurde 2022 in Kopenhagen gegründet und hat den Markt für Kartenterminals mit mehreren Besonderheiten aufgemischt:

  • Einheitliche Transaktionsgebühr von 1,29 % – unabhängig der Kartenart
  • Kostenloses Terminal
  • Installation vor Ort

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Schauen wir uns das Angebot nun genauer an.

Interessenten sollten beachten, dass das Angebot eine dreijährigen Vertragslaufzeit (36 Monate) vorsieht. Flatpay eignet sich daher nicht für Unternehmen in der Anfangsphase.

Bei den Transaktionsgebühren setzt Flatpay auf einen festen Flat-Tarif von 1,29 Prozent. Dahinter steckt eine Mischkalkulation – ähnlich wie beim Basistarif von SumUp – jedoch in günstiger.

Foto: EC, Mobile Transaction

Flatpay terminal

In unserem Test erwies sich die Zahlungs-App von Flatpay als sehr intuitiv.

Bei Flatpay gilt für alle Kartenzahlungen derselbe Gebührensatz – unabhängig davon, ob mit privater Debit- oder Kreditkarte einer Business- oder einer Premiumkarte bezahlt wird. Unsere Berechnungen zeigen: Liegt der Anteil von Business- und Premiumkarten bei rund 30 Prozent, ist Flatpay im Durchschnitt günstiger als SumUp.

Nutzt man zusätzlich das mobile Kassensystem von Flatpay, steigt der Gebührensatz auf 1,69 Prozent. Zudem werden dann Softwarekosten fällig, auf die wir später näher eingehen.

Flatpay Terminal
Pax A920 Pro
Flatpay Terminal
Preis Kostenlos
Transaktionsgebühren 1,29 %
Verbindung WLAN / 4G
Drucker Integriert
Android Ja
Kompatlible Software Ausschließlich Zahlungs- und Kassen-Apps von Flatpay

Das Terminal stellt Flatpay kostenlos bereit. Nach einigen Jahren wird es bei Bedarf sogar kostenlos ersetzt. Wird das Gerät jedoch durch den Händler beschädigt, fällt eine Austauschgebühr von 495 € an.

Ganz ohne Bedingungen ist das Angebot allerdings nicht: Um das Terminal kostenfrei nutzen zu können, muss der monatliche Kartenumsatz in Deutschland mindestens 2.000 € betragen. Wird dieser Wert unterschritten, berechnet Flatpay 50 € pro Monat.

Daher nutzen in anderen Ländern in der Regel die Händler Flatpay, deren Umsatz langfristig bei über 5.000 € liegt. Unternehmen mit geringem Umsatz oder begrenzten Wachstumsperspektiven erhalten unter Umständen gar kein Angebot von Flatpay.

Foto: EC, Mobile Transaction

Flatpay Terminal

Auch Kassenbons drucken ist über das Flatpay-Lesegerät möglich.

Nun zum Terminal: Flatpay setzt auf das PAX A920 Pro – ein bewährtes Android-Terminal mit großem Touchscreen, integrierter Kamera zum Scannen von QR-Codes und Bondrucker.

Das Gerät wirkt hochwertig und professionell. Zudem lässt sich die Software nahtlos mit dem Flatpay-Kassensystem verbinden – mehr dazu weiter unten.

Akzeptierte Karten

VisaV PayMastercardAmerican ExpressUnion PayApple PayGoogle PayContactless

Flatpay akzeptiert ausschließlich Girocards mit Visa- oder Mastercard-Co-Badging. Reine Girocards ohne Co-Badging werden derzeit nicht unterstützt.

Der größte Kritikpunkt betrifft die Integration in Kassensysteme. Wer die automatische Übertragung des Betrags an das Terminal wünscht, hat keine andere Wahl, als das Kassensystem von Flatpay zu verwenden. Dafür gibt es zwei Optionen:

  • Mobile Kasse direkt auf dem Terminal: Transaktionsgebühr von 1,69 % statt 1,29 % sowie einmalige Einrichtungskosten von 495 €.
  • Komplettes Kassensystem: Je nach Ausstattung fallen einmalige Kosten von 1.495 € oder 2.495 € an.

Im Vergleich schneidet SumUp mit dem „Kassensystem Plus“ 39 Euro im Monat besser ab. Das kostenlose Basiskassensystem von SumUp lässt sich nämlich mit zahlreichen externen Lösungen kombinieren. Flatpay verlangt dagegen zusätzliche Gebühren und setzt auf das eigene Kassensystem.

Allerdings bietet Flatpay einen umfangreicheren Einrichtungsservice. Wer Unterstützung bei der Installation und im laufenden Betrieb schätzt, profitiert hier.

Wer jedoch auf erweiterte Funktionen angewiesen ist, zahlt bei SumUp für das Der Vorteil von Flatpay liegt im Service – der umfassenden Betreuung bei der Einrichtung und im laufenden Betrieb.

Wer lediglich Kartenzahlungen akzeptieren möchte und keine Anbindung an ein externes Kassensystem benötigt, erhält mit Flatpay ein attraktives Gesamtpaket – insbesondere bei mittelgroßen Umsätzen.

Qonto – Effizientes Geschäftskonto, attraktive Gebührenstruktur

Qonto
Unsere Wertung(4/5)
  • Leistungsstarkes Geschäftskonto
  • 0,8 % Gebühren für europäische Privatkarten
  • Auszahlung am nächsten Werktag
  • Zwei mobile Terminals

  • Keine Integration in Kassensysteme

  • Qonto-Abo erforderlich
  • Nicht kompatibel mit reinen Girocards

Qonto startete als digitales Geschäftskonto für Selbstständige und Unternehmen. Funktionen wie Rechnungsstellung, Belegdigitalisierung und die Anbindung an Buchhaltungslösungen wie DATEV gehören seit Jahren zum Angebot. Durch die Übernahme von Penta hat sich Qonto zudem als Geschäftskonto-Anbieter in Deutschland etabliert.

Inzwischen bietet Qonto auch Lösungen für den stationären Handel und den Fernabsatz an. Dazu gehören Kartenterminals, die jedoch ausschließlich in Verbindung mit einem Qonto-Geschäftskonto genutzt werden können.

Die Nutzung der Terminals ist an ein monatliches Abo gebunden, das preislich je nach Unternehmensgröße und Servicelevel variiert.

Pocket Pro
Qonto Pocket Qonto Pro
Kartenterminal Eigenständiges Kartenlesegerät (WLAN/4G) Eigenständiges Kartenlesegerät mit Bondrucker (WLAN/4G)
Preis des Lesegeräts 99 € + MwSt. 199 € + MwSt.
Transaktionsgebühren EU-Privatkarten: 0,8 %
Andere Karten: 2,6 %
Vertrag Pro-Konto-Abonnement:
Selbständige 9–23 €
1–9 Mitarbeiter: 9–45 €
10–250+ Mitarbeiter: 49–249 €
Auszahlung Innerhalb eines Werktags auf das Qonto-Geschäftskonto

Ein großer Vorteil: Die Zahlungsumsätze werden automatisch mit dem Qonto-Geschäftskonto synchronisiert. Die Auszahlungen erfolgen bereits am nächsten Werktag, und für europäische Privatkarten fallen lediglich 0,8 Prozent Transaktionsgebühren an.

Qonto versteht sich in erster Linie als digitales Geschäftskonto und weniger als klassische Geschäftsbank. Für Unternehmen mit komplexem Finanzierungsbedarf oder dem Bedarf an hohen Kreditlinien ist diese Lösung weniger geeignet.

Die Qonto-Terminals akzeptieren Visa- und Mastercard-Karten sowie Girocards mit entsprechendem Co-Badging. Reine Girocards ohne Visa- oder Mastercard-Logo werden nicht unterstützt. In touristischen Regionen kann die fehlende Akzeptanz von American Express ein Nachteil sein.

Akzeptierte Karten

VisaV PayMastercardApple PayGoogle PayContactless

Die Qonto-Terminals lassen sich nicht mit Kassensystemen wie Orderbird verbinden. Anders als SumUp oder Flatpay bietet Qonto zudem kein eigenes Kassensystem an. Der Rechnungsbetrag muss daher bei jeder Zahlung manuell am Terminal eingegeben werden.

Für Geschäfte mit hohem Kundenaufkommen ist das ein Nachteil. Auch die Buchhaltung wird aufwendiger, da Kassen- und Terminalumsätze anschließend miteinander abgeglichen werden müssen.

Wir empfehlen daher das Pocket-Terminal für Handwerker, die ihre Buchhaltung einfach halten wollen, während wir das Pro-Modell als bessere Lösung für kleine Boutiquen und Cafés bewerten.

myPOS – Zahlungen europaweit annehmen

myPOS-Logo
Unsere Wertung(4/5)
  • Sofortiger Zugriff auf Bargeld mit der Karte

  • Kostenloses Geschäftskonto

  • Europaweit einsetzbar

  • Banküberweisungen kosten extra

  • Registrierung und Onboarding kompliziert

  • Nicht kompatibel mit reinen Girocards

Das myPOS Flexi ist ein mobiles Kartenterminal mit integriertem Drucker. Dank 4G und WLAN lässt es sich sowohl im Geschäft als auch unterwegs einsetzen.

Ein Pluspunkt: Flexi funktioniert im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Damit eignet es sich optimal für grenzüberschreitende Taxifahrten, mobile Dienstleister oder den Einsatz auf Messen.

Vertrieben wird das Gerät direkt von myPOS – und nicht wie bei vielen anderen Angeboten über Banken oder Zahlungsdienstleister.

myPOS Flexi
myPOS Flexi
Preis 179 €+ MwSt.
Transaktionsgebühren Inländische und EWR-Verbraucherkarten: One 0,90 %   Plus 0,89 %  Pro 0,79 %
Alle anderen Karten: One 2,69 %   Plus 2,49 %  Pro 2,49 %
Monatliche Grundgebühr One 0 €   Plus 19 €   Pro 39 €
Verbindung WLAN/4G
Standalone-Gerät Ja
Belegdrucker Integriert

Mit seinem neuen Preismodell bietet myPOS verschiedene Abonnements an. Neben niedrigeren Transaktionsgebühren umfassen die Tarife je nach Modell zusätzliche Leistungen.

Das kostenlose One-Abo deckt die Grundfunktionen ab. Die kostenpflichtigen Tarife Plus und Pro bieten unter anderem weitere virtuelle und physische Karten, bis zu 20 Geschäftskonten (im Pro-Tarif), niedrigere Überweisungsgebühren und Rabatte auf Kartenterminals.

Kartenzahlungen werden direkt dem obligatorischen myPOS-Geschäftskonto gutgeschrieben. Von dort aus lässt sich das Guthaben auch auf ein externes Bankkonto überweisen.

Die Registrierung fällt etwas aufwendiger aus als bei einigen Wettbewerbern. Um alle Funktionen freizuschalten, ist unter anderem ein Video-Telefonat erforderlich.

myPOS beschränkt sich nicht auf die Zahlungsabwicklung. Zum Gesamtpaket gehören auch ein Geschäftskonto mit IBAN, eine myPOS Mastercard und Lösungen für Online-Zahlungen.

Zahlungseingänge stehen in der Regel sofort zur Verfügung. Händler können das Guthaben direkt mit der myPOS Mastercard nutzen – etwa für den Einkauf von Vorräten fürs Restaurant oder zum Tanken.

Akzeptierte Karten

VisaMastercardAmerican ExpressJCBContactlessApple PayGoogle Pay

MyPOS ist mit zahlreichen internationalen Debit- und Kreditkarten kompatibel und ermöglicht kontaktlose Zahlungen. Wichtig für den deutschen Markt: Reine Girocards ohne Co-Badging werden von den myPOS-Terminals nicht akzeptiert.

Auf Antrag bietet myPOS auch Distanzzahlungsoptionen wie Zahlungslinks oder die Kartenzahlung ohne Terminal am Telefon an.

Über die SIM-Karte haben Sie bei myPOS ein unbegrenztes Datenvolumen.

Wichtig: Wer den Kauf des myPOS Flexi in Erwägung zieht, sollte die Überweisungsgebühren berücksichtigen. Für jede SEPA-Überweisung auf ein externes Bankkonto fallen 3 € an – auch innerhalb Deutschlands.

Erfahren Sie mehr über myPOS

Payone – Niedrige Gebühren bei Girocard-Zahlungen

PAYONE
Unsere Wertung(4/5)
  • Niedrige Gebühren für Girocards

  • Kompatibel mit externen Kassensystemen

  • 24/7-Kundenservice

  • Komplexe Preisgestaltung
  • Langwieriger und bürokratischer Anmeldeprozess

Payone blickt auf eine lange Geschichte im Zahlungsverkehr zurück. Das deutsche Fintech entstand als auf Zahlungslösungen spezialisierte Tochtergesellschaft der Sparkassen und gehört heute zur Worldline-Gruppe.

Die enge Verbindung zur Sparkassen-Finanzgruppe macht sich bei den Girocard-Gebühren bemerkbar. Im Tarif „Payone Classic“ fallen für Girocard-Zahlungen nur 0,26 % des Umsatzes an. Den Tarif stellen wir weiter unten im Detail vor.

Stationär Mobil
Ingenico Desk 5000 Payone Ingenico Terminal Verifone T650p Payone Verifone Terminal
Preis Im Paket enthalten
Vertrag All Card Flat: 34,90 €–111,90 € (36 Monate Vertragslaufzeit)
Classic: 20,00 €–25,00 €
Transaktionsgebühren All Card Flat: Inklusive
Classic: 1,49 % + 0,08 € (Girocards : 0,26 % + 0,08 €)
Verbindung Ethernet WLAN/4G
Standalone-Gerät Ja
Belegdrucker Integriert

Als stationäres Terminal kommt das inzwischen etwas in die Jahre gekommene Ingenico Desk 5000 zum Einsatz. Das mobile Modell ist moderner: das Verifone T650p mit Android-Betriebssystem und großem Touchscreen.

Der größte Schwachpunkt von Payone ist die komplexe Preisgestaltung. Der größte Schwachpunkt von Payone ist die komplexe Preisstruktur. Neben den eigentlichen Transaktionsgebühren fallen weitere Kosten an, darunter PCI-DSS-Gebühren für die Sicherheitszertifizierung, monatliche Systempauschalen, Abrechnungsentgelte für Monatsübersichten sowie Mindestumsatzgebühren bei geringer Nutzung. Viele dieser Kosten wirken ein wenig versteckt auf speziellen Hilfeseiten.

Der Tarif „All Card Flat“ ist nach monatlichem Kartenumsatz gestaffelt. Bei einer Vertragslaufzeit von 36 Monaten fallen beispielsweise bis 1.000 € Kartenumsatz 34,90 Euro pro Monat an. Bis 6.000 Euro Kartenumsatz beträgt die monatliche Grundgebühr 54,90 Euro.

Praktisch: Auf der Payone-Website gibt es einen Tarifrechner. Wer diesen nutzt, stellt fest: Bei einem Umsatzmix von zwei Dritteln Girocard- und einem Drittel Kreditkartenzahlungen ist „All Card Flat“ günstiger als der Tarif „Classic“.

Auch die Fixgebühr im Tarif „Classic“ sollte man nicht unterschätzen. Die 0,08 € pro Transaktion entsprechen bei einem Warenkorb von 8 € bereits zusätzlichen Kosten von 1 Prozent.

Akzeptierte Karten

VisaMastercardGirocardContactlessApple PayGoogle Pay

Da die Payone-Terminals auch Girocards ohne Co-Badging akzeptieren, ist Payone besonders bei deutschen Händlern beliebt. Für American Express ist allerdings ein separater Vertrag erforderlich. Bei vielen Fintech-Anbietern ist die Akzeptanz dieser Karte hingegen bereits im Standardangebot enthalten.

Anders als viele Wettbewerber ist Payone mit externen Kassensystemen kompatibel. Darüber hinaus bietet das Unternehmen eine eigene TSE-zertifizierte Cloud-Kasse sowie eine native Integration mit „ready2order“ an.

Die Preisgestaltung ist aufgrund der zahlreichen Vertragslaufzeitmodelle vergleichsweise komplex. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, erhält eine ausgereifte Lösung, die bestens auf die Anforderungen des deutschen Marktes zugeschnitten ist.

Nexi – Gute Lösung für etablierte Händler

Nexi logo
Unsere Wertung(3.8/5)
  • Braucht keine Smartphone-Verbindung

  • Niedrige Gebühren für EC-Zahlungen (bei Verträgen ab 24 Monate)

  • Android-basiertes Terminal

  • Kundenservice rund um die Uhr erreichbar

  • Girocard-Transaktionen bei Verträgen ohne Laufzeit teuer

  • Einrichtungsgebühren
  • Hohe jährliche Servicegebühren

Das aktuelle Angebot von Nexi richtet sich mit seiner am Interbankenentgelt (Interchange) orientierten Preisgestaltung und einer jährlichen Bearbeitungsgebühr von 250 Euro vor allem an Unternehmen mit einem monatlichen Kartenumsatz von mehr als 10.000 Euro.

Mit dem neuen Smartpay-Angebot könnte Nexi künftig auch für kleinere Unternehmen interessant werden. Der endgültige Transaktionssatz steht derzeit allerdings noch nicht fest.

Nexi Terminal-Auswahl
Stationär Mobil
Ingenico Desk 5000 Nexi Desk 5000 PAX A920 Nexi Pax A920
Bereitstellungspreis 75 €
Servicegebühr 250 € jährlich
Abo 15 €/Monat 19 €/Monat
Transaktionsgebühren Visa/Mastercard : 0,065–0,25 % + Interchange + 0,02 €
Girocards : 0,15–0,25 % + 0,00209 % + 0,02 €
Verbindung Ethernet WLAN/4G
Standalone-Gerät Ja
Belegdrucker Integriert

Nexi bietet verschiedene mobile und stationäre Zahlungsterminals zur Miete an, die sich sowohl in ihrer Ausstattung als auch im Preis unterscheiden.

Die mobilen Modelle PAX A920 und Mobile A77 verfügen über eine integrierte Trinkgeldfunktion. Sie eignen sich besonders gut für Restaurants, Taxis, Lieferdienste und andere Branchen, in denen Trinkgeld üblich ist.

Foto: ES, Mobile Transaction

PAX A920 Kartenterminal auf unserem Tisch

Das PAX A920 von Nexi ähnelt optisch einem Smartphone

Bei den stationären Zahlungsterminals stehen unter anderem das Base Next und das Pin Next zur Auswahl. Beide verfügen über einen integrierten PIN-Sichtschutz. Das Nexi Desk 5000 ist das Premiummodell und bietet unter anderem ein hochauflösendes Display.

Alle Terminals arbeiten eigenständig und sind mit einer SIM-Karte ausgestattet. Dadurch können Kartenzahlungen nahezu überall entgegengenommen werden.

Akzeptierte Karten

VisaMastercardGirocardContactlessApple PayGoogle Pay

Aktuell führt Nexi mit SmartPay ein neues Angebot ein. Es sieht eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 99 Euro sowie bis Juli 2026 einen einheitlichen Transaktionssatz von 0,99 Prozent für alle Kartenarten vor. Voraussetzung ist eine Vertragslaufzeit von 48 Monaten. Zwar liegen die Transaktionskosten damit etwas höher, dafür entfallen voraussichtlich die jährlichen Fixgebühren.

Wie die Konditionen ab August aussehen werden, hat Nexi noch nicht bekannt gegeben. Solange hier keine Klarheit besteht, können wir SmartPay nicht empfehlen. Es lohnt sich, die Entwicklung in den kommenden Monaten erneut zu prüfen.

PayPal POS  – Kleine, leistungsstarke Terminals

PayPal
Unsere Wertung(3.8/5)
  • Benutzerfreundliche Kartenleser

  • Kein Vertragsbindung, keine monatliche Grundgebühr

  • Registrierung und Bestellung erfolgt online

  • GoBD-konforme Kassen-App inklusive

  • Keine Girocard-Akzeptanz

  • Schlechter Kundensupport

  • TSE-Konformität der Kasse kostenpflichtig

Der PayPal Reader, früher unter dem Namen iZettle bzw. Zettle Reader bekannt, funktioniert ähnlich wie das SumUp Solo Lite nicht eigenständig. Kartenzahlungen lassen sich nur in Verbindung mit einer App auf einem Smartphone oder Tablet annehmen.

Der größte Vorteil des PayPal Readers: das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Gerät kostet nur 29 / 79 € zzgl. MwSt. und eignet sich damit besonders für kleine Unternehmen. Belegdruck und Umsatzberichte werden ebenfalls unterstützt.

Wer ein eigenständiges Terminal bevorzugt, sollte sich für den Alleskönner PayPal Terminal ansehen. Das Gerät erinnert eher an ein Smartphone als an ein klassisches Kartenlesegerät. Es verfügt über einen Touchscreen, kostet 199 € (239 € mit Barcodescanner) und funktioniert ohne zusätzliches Smartphone oder Tablet.

Dank der integrierten SIM-Karte verbindet sich das PayPal Terminal automatisch mit dem Mobilfunknetz. Steht WLAN zur Verfügung, kann es dieses ebenfalls nutzen. Für den Druck von Papierbelegen muss man sich einen kompatiblen Bondrucker bestellen.

PayPal Reader PayPal Terminal
PayPal Reader PayPal Terminal
Funktionalität Funktioniert nur in Kombination mit Smartphone oder Tablet Eigenständiges Terminal mit Touchscreen (WLAN/4G)
Preis des Lesegeräts 29 / 79 € + MwSt. 199–239 € + MwSt.
Transaktionsgebühren 1,39 %
Vertrag Keine Vertragsbindung
Auszahlung Innerhalb von 1–2 Werktagen auf ein Bankkonto

Ein großer Vorteil der PayPal-Geräte: Sie sind mit der GoBD-konformen Kassensoftware von PayPal kompatibel. Die Kassenfunktion muss allerdings für 9,90 € pro Monat zusätzlich freigeschaltet werden.

Bemerkenswert angesichts des günstigen Preises: Die Lesegeräte von PayPal unterstützen eine riesige Bandbreite an Zahlungsmethoden – mehr als viele vergleichbare Terminals von Banken.

Akzeptierte Karten

VisaVisa ElectronV PayMastercardAmerican ExpressDiners ClubUnion PayJCBApple PayGoogle PayContactless

Beide PayPal-Geräte unterstützen Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay.

Eine Vertragsbindung gibt es nicht. Für jede Transaktion fällt eine einheitliche Gebühr von 1,39 % an – unabhängig davon, ob ein Kunde mit einer Debit- oder Kreditkarte bezahlt. Reine Girocards ohne Co-Badging werden nicht unterstützt. Zahlungen mit gängigen Karten wie Visa, Mastercard, V Pay oder Maestro sind hingegen problemlos möglich.

Foto: ES, Mobile Transaction

PayPal/Zettle Terminal in unserer Hand

Das neue PayPal Terminal war früher als Zettle Terminal bekannt.

Nach der Lieferung ist das Gerät sofort einsatzbereit und akzeptiert alle unterstützten Zahlungsmethoden. Eine zusätzliche Freischaltung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus ermöglicht PayPal den Versand von Rechnungen mit Zahlungslink per E-Mail. Für den Rechnungskauf fallen Gebühren von 2,99 % plus 0,39 € pro Transaktion an.

Ein weiterer Vorteil: Für Zahlungsmethoden und Karten wie American Express, UnionPay oder Samsung Pay sind keine zusätzlichen Verträge erforderlich.

Dank PayPal Point of Sale werden Zahlungseingänge innerhalb weniger Werktage auf das Bankkonto des Händlers überwiesen.

Erfahren Sie mehr zu diesen Lesegeräten in unserem PayPal (Zettle) Reader Test und PayPal (Zettle) Terminal Test.

Sie wünschen sich einen Smartphone-basierten Kartenleser?

Lesen Sie unseren Vergleich von mobilen Kartenlesern fürs Handy