Was ist das beste Zahlungsterminal 2026? Wir testen acht Anbieter und Terminals, die den Bedürfnissen von kleinen Unternehmen und Gewerbetreibenden am besten entsprechen.
In disem Artikel
Terminals
In die Bewertung fließen die Geräte- und Servicequalität, Nutzerfreundlichkeit sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis ein. Händler müssen sich entscheiden, ob sie ein Terminal mit WLAN- oder 4G-Verbindung benötigen und ob der Kartenleser einen eingebauten Drucker haben soll.
Die meisten mietbaren Geräte haben eine Mindestvertragslaufzeit, außerdem fallen bei diesen regelmäßige Grundgebühren an.
Als Alternative gibt es Komplettlösungen ohne Vertragsbindung und Grundgebühren, bei denen das Lesegerät käuflich erworben wird und nur die Transaktionsgebühren fortlaufend zu zahlen sind.
Vergleichen Sie die besten Kartenterminals:
| Anbieter | Kosten | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Kauf: 31 €–152 € + MwSt. Monatliche Grundgebühr: Pay-as-you-go: 0 € Plus: 19 € Transaktionsgebühren: Pay-as-you-go: 1,39 % Plus: 0,79-1,39% |
Vielseitige Terminals, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für alle Unternehmen | |
| Monatliche Grundgebühr: 0 € ab 1.500 € Umsatz Transaktionsgebühren: 1,29% |
Top Kundenservice. Einfache Tarife. Mindestumsatz erforderlich | |
| Kauf: 99 €-199 € + MwSt. Kontogebühr: ab 9 € + MwSt. Transaktionsgebühren: EU-Privatkarten: 0,8% Andere Karten: 2,6% |
Starkes Geschäftskonto. Günstige Transaktionsgebühren für ausgewählte Karten | |
| Kauf: 179 €+ MwSt. Monatliche Grundgebühr: One: 0 € Plus: 19 € Pros: 39 € Transaktionsgebühren: One:1,29 -2,69 % Plus: 0,89-2,49 % Pros: 0,79-2,49 % |
Sofortige Auszahlung. Europaweite Kartenzahlungen möglich | |
| Monatliche Grundgebühr: All Card Flat : 34,90 €-111,90 € Classic : 20 €-25 € Transaktionsgebühren: All Card Flat: Inklusive Classic: 1,49 % + 0,08 € (Girocards : 0,26 % + 0,08 € |
Große Terminal-Auswahl. Staffelpreise. Niedrige Girocard-Sätze | |
| Kauf: 189 € + MwSt. Monatliche Kontogebühr: ab 10 € Transaktionsgebühren: 0,8 % – 2,6 % + 0,02 € |
Multivährungskonto & Terminal. Ideal als Ergänzung zum E-Commerce | |
| Monatliche Grundgebühr: 15€-19 € Jährliche Servicegebühr: 250 € Transaktionsgebühren: Visa/Mastercard : 0,065-0,25 % + Interchange + 0,02 € Girocards : 0,00209 % |
Einrichtungsgebühren. Günstige Girocard-Tarife. Angebot in Überarbeitung | |
| Kauf: 29 / 79 € – 249 € + MwSt. Transaktionsgebühren: 1,39 % |
Zwei originelle Terminals. Moderate Transaktionsgebühren. |
Nicht alle hier vorgestellten Zahlungsterminals sind mit einer Kassensoftware kompatibel. Bei einigen müssen Sie deshalb zuerst den Zahlungsbetrag in der Kassensoftware beziehungsweise auf Papier notieren und anschließend im Kartenterminal eingeben.
Informationen zur Kompatibilität mit Registrierkassen finden Sie in den jeweiligen Abschnitten
Alle aufgeführten Geräte sind mit einer kontaktlosen Zahlungsfunktion ausgestattet, die sowohl Kartenzahlungen als auch das Bezahlen per Smartphone ermöglicht.

SumUp bietet eine Komplettlösung für kleine Unternehmen an: von Kartenterminals über Kassensysteme und Payment Links bis hin zur Rechnungsstellung. Seit zehn Jahren testen und bewerten wir deren Dienste und Terminals.
Ein großer Vorteil: SumUp wickelt Zahlungen direkt ab, ohne dass eine Bank als Vermittler nötig ist. Die Auszahlungen erfolgen standardmäßig innerhalb von drei Werktagen abzüglich der Transaktionsgebühr.
Deutlich schneller geht es mit dem kostenlosen SumUp Geschäftskonto inklusive Mastercard: Hier erhalten Sie Ihr Guthaben bereits am nächsten Tag – sogar an Wochenenden und Feiertagen.
SumUp hat sein Tarifangebot vor Kurzem komplexer gestaltet, welches nun zwei Ebenen umfasst. Das Basismodell (Umsatzbasiertes Zahlen = Pay-as-you-go) kommt ohne monatliche Grundgebühr aus und setzt auf feste Transaktionsgebühren.
Das Modell Zahlungen Plus beinhaltet eine monatliche Grundgebühr von 19 € und ist an eine 12-monatige Mindestlaufzeit gebunden; im Gegenzug profitiert man von niedrigeren Transaktionsgebühren für bestimmte Karten. Dieses Angebot wird ab einem monatlichen Umsatz von etwa 2.500 € bis 3.000 € vorteilhaft.
| Solo Lite | Solo | Terminal | |
|---|---|---|---|
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| Kartenterminal | Lesegerät plus SumUp App auf Smartphone oder Tablet | Eigenständiges Kartenlesegerät mit Touchscreen (WiFi, 4G) | Eigenständiges Kartenlesegerät mit Bondrucker (WiFi, 4G) |
| Gerätepreis | 31 € + MwSt. | 71 € – 98 € + MwSt. | 152 € + MwSt. |
| Transaktionsgebühren | Pay-as-you-go: 1,39 % Zahlungen Plus: 0,79 % (Visa, Mastercard, Girocard) 1,39 % (AmEx, Premium) |
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| Monatliche Grundgebühr | Pay-as-you-go: 0 € Zahlungen Plus: 19 € (12 Monate Mindestlaufzeit) | ||
| Auszahlung | Am nächsten Tag, wenn SumUp Geschäftskonto genutzt wird, in 2-3 Werktagen auf ein beliebiges Bankkonto | ||
Aktuell sind drei verschiedene Kartenterminals erhältlich: das SumUp Solo Lite, das in Kombination mit einer App und einem Smartphone betrieben wird; das eigenständige SumUp Solo mit oder ohne Belegdrucker und das SumUp Terminal mit integriertem Drucker.
Das neueste Modell, das eigenständige SumUp-Terminal, ist das teuerste, weil es die beste Qualität bietet. Es verfügt über eine benutzerfreundliche Software sowie einen integrierten Belegdrucker und Scanner.
Das integrierte Kassensystem auf dem SumUp Terminal ist vollständig KassenSichV-konform und synchronisiert alle Daten automatisch mit einer TSE-zertifizierten Cloud
Wir empfehlen dieses Gerät für Ladenlokale, Cafés und Foodtrucks.
Foto: Emmanuel Charpentier (EC), Mobile Transaction

Wir waren von der Qualität des Bildschirms des SumUp Terminals und der Geschwindigkeit der Software beeindruckt.
SumUp Solo lässt sich auch eigenständig über einen Touchscreen bedienen und liegt preislich im mittleren Bereich, allerdings ist das Display kleiner als beim Terminal und die Nutzung der Kassensoftware ist darauf nicht möglich.
Dennoch bietet der Solo mit Bondrucker Freiberuflern und Händlern eine der preiswertesten Optionen unter den mobilen Kartenterminals mit integriertem Belegdruck.
Wir empfehlen es für Freiberufler, Pflegekräfte, Handwerker und ähnliche Berufsgruppen, die ein leichtes Gerät ohne integriertes Kassensystem benötigen.
Solo und Terminal verbinden sich beide über WLAN und 4G über die mitgelieferte SIM-Karte.
Foto: EC, Mobile Transaction

Der SumUp Solo Drucker dient zugleich als Ladestation für das Terminal.
Das Solo Lite ist günstiger als andere SumUp-Kartenterminals, für die Nutzung ist jedoch ein Smartphone oder Tablet mit einer App erforderlich. Vorteil gegenüber dem Solo: die Möglichkeit, die Kassensoftware auf dem Smartphone oder Tablet zu nutzen.
Der Kauf des Terminals erfolgt direkt über die Webseite von SumUp. Die Registrierung und Bestellung des Gerätes nehmen wenige Minuten in Anspruch. Innerhalb einer Woche ist das Kartenterminal in der Regel.
Akzeptierte Karten
Obwohl SumUp Co-Branding-Girocards akzeptiert, wird der Visa- oder Mastercard-Anteil belastet. Reine Girocard-Karten können daher nicht akzeptiert werden.
SumUp bietet zwar ein eigenes Kassensystem an, bleibt jedoch im Gegensatz zu geschlossenen Anbietern wie Flatpay oder Square mit externer Software kompatibel. Lösungen wie JTL-POS, ready2order oder Elementary POS lassen sich direkt mit SumUp-Terminals koppeln. Dies ermöglicht deutschen Kleingewerbetreibenden eine flexible, rechtssichere Abwicklung gemäß KassenSichV unter Nutzung bestehender Hardware.
Im Gegensatz zu Flatpay ist SumUp für Gründer besonders attraktiv, da kein Mindestumsatz erforderlich ist.
Erfahren Sie mehr über SumUp
Flatpay wurde 2022 in Kopenhagen gegründet und bringt eine echte Neuerung in die Welt der Kartenterminals:
- Ein fester Zinssatz von 1,29 % auf alle Karten
- Ein kostenloses Terminal
- Persönliche Unterstützung bei der Installation vor Ort
Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Schauen wir uns das genauer an.
Zunächst muss man wissen, dass eine dreijährige Vertragslaufzeit (36 Monate) besteht. Flatpay ist daher nicht für Unternehmen in der Anfangsphase gedacht.
Bei den Transaktionsgebühren wendet Flatpay einen festen Flat-Tarif von 1,29 % an. Dies entspricht dem Prinzip der Mischkalkulation, wie man sie vom Basisangebot von SumUp oder Square kennt – jedoch günstiger.
Foto: EC, Mobile Transaction

Wir haben die Zahlungs-App von Flatpay getestet und fanden sie sehr intuitiv.
Das Prinzip: Man zahlt den gleichen Prozentsatz, unabhängig vom Kartentyp (Privat-, Business-Karten etc.). So gibt es am Ende des Monats keine bösen Überraschungen bei den Gebühren. Berechnungen zeigen, dass Flatpay bei einem Anteil an Business- oder Premiumkarten von 30 % systematisch günstiger ist als SumUp, selbst mit dem SumUp One Abonnement.
Sollten Sie jedoch das mobile Kassensystem von Flatpay nutzen, steigt der Gebührensatz auf 1,69 %. Zudem müssen die Softwarekosten berücksichtigt werden (siehe unten).
| Pax A920 Pro | |
|---|---|
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|
| Preis | Kostenlos |
| Transaktionsgebühren | 1,29 % |
| Verbindung | WLAN / 4G |
| Drucker | Integriert |
| Android | Ja |
| Apps | Ausschließlich die Zahlungs- und Kassen-Apps von Flatpay |
Das Terminal ist tatsächlich kostenlos und wird nach einigen Jahren Nutzung sogar gratis ersetzt! Sollten Sie das Gerät jedoch beschädigen, fällt eine Austauschgebühr von 495 € an.
Zudem können Gebühren anfallen, wenn der Umsatz zu gering ist. In Deutschland muss der monatliche Umsatz über 2.000 € liegen, um von der Kostenfreiheit zu profitieren – andernfalls werden 50 € pro Monat fällig. Wir wissen jedoch, dass Flatpay in anderen Ländern eher Unternehmen anvisiert, deren Umsatz langfristig über 5.000 € liegt. Wenn Sie kaum Wachstumsperspektiven haben, könnte Ihre Anfrage abgelehnt werden.
Foto: EC, Mobile Transaction

Das Drucken über das Terminal ist die vielseitigste Methode
Was taugt das Terminal? Flatpay hat sich für das PAX A920 Pro entschieden. Es ist ein hervorragendes Gerät mit Android-Betriebssystem, einer Kamera für QR-Codes, einem großen Touchscreen und einem integrierten Belegdrucker. Die Vorteile: sein professioneller Look und die Fähigkeit, das Flatpay-Kassensystem direkt darauf auszuführen (siehe unten).
Akzeptierte Karten
Flatpay unterstützt ausschließlich Girocards mit Co-Badging (Visa oder Mastercard). Reine Girocards ohne diese Zusatzfunktion können mit den Terminals von Flatpay nicht verarbeitet werden
Unserer Meinung nach ist die Integration in Kassensysteme ein kritischer Punkt. Wenn Sie eine automatische Übertragung des Betrags an das Terminal wünschen, ist das Kassensystem von Flatpay zwingend erforderlich:
- Entweder direkt auf dem Terminal mit einem Gebührensatz von 1,69 % statt 1,29 % sowie einmaligen Einrichtungskosten von 495 € für die Nutzung der mobilen Kassensoftware.
- Oder mit dem kompletten Kassensystem (Bildschirm, Kassenschublade, Drucker) für 1.495 € oder 2.495 €.
Berücksichtigt man, dass das Kassensystem bei SumUp kostenlos ist, fällt der Vergleich zu Gunsten von Letzterem aus.
Wer sich jedoch auf die reine Kartenakzeptanz beschränkt, findet in Flatpay ein sehr attraktives Angebot für mittlere Umsätze.

Qonto ist ursprünglich ein modernes Geschäftskonto, das das Ausgabenmanagement durch die Rechnungsstellung, Belegdigitalisierung und die direkte Integration von Buchhaltungstools wie DATEV vereinfacht. Nach der Übernahme und Integration von Penta ist das Unternehmen in Deutschland fest etabliert.
Das Angebot umfasst mittlerweile auch die Zahlungsabwicklung vor Ort sowie den Fernabsatz. Das bedeutet: Ja, Qonto vertreibt Kartenterminals, diese können jedoch nur in Verbindung mit einem Qonto Geschäftskonto genutzt werden.
Daher setzt die Nutzung der Terminals ein monatliches Abonnement voraus, das je nach Unternehmensgröße und Servicelevel variiert.
| Pro | ||
|---|---|---|
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|
| Kartenterminal | Eigenständiges Kartenlesegerät mit Bondrucker (WiFi, 4G) | Eigenständiges Kartenlesegerät mit Bondrucker (WiFi, 4G) |
| Preis des Lesegeräts | 99 € + MwSt. | 199 € + MwSt. |
| Transaktionsgebühren | EU-Privatkarten: 0,8% Andere Karten: 2,6% |
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| Vertrag | Pro-Konto-Abonnement: Selbständige 9-19 € 1-9 Mitarbeiter : 9-39 € 10-250+ Mitarbeiter: 49-199 € |
|
| Auszahlung | Am nächsten Werktag auf dem Qonto Geschäftskonto | |
Vorteil: Die Umsatzdaten werden sofort mit dem Geschäftskonto synchronisiert, die Beträge sind bereits am nächsten Werktag verfügbar und die Gebühren für europäische Privatkarten betragen lediglich 0,8 %.
Qonto ist kein traditionelles Bankkonto mit Fokus auf Kreditfinanzierung oder hohe Überziehungsrahmen. Für Unternehmen mit komplexem Finanzierungsbedarf oder dem Bedarf an sehr hohen Kreditlinien ist diese Lösung hingegen weniger geeignet.
Was die Kartenakzeptanz betrifft, beschränkt sich Qonto auf Visa und Mastercard. Die alten Girocards, die nicht die Logos dieser beiden Kartennetzwerke tragen, werden nicht akzeptiert. In sehr touristischen Gebieten kann die fehlende Kompatibilität mit American Express ein Handicap sein.
Akzeptierte Karten
Die Terminals von Qonto lassen sich nicht in Kassensysteme wie Orderbird integrieren, und Qonto verfügt im Gegensatz zu Wettbewerbern wie SumUp und Flatpay nicht über ein eigenes Kassensystem. Das bedeutet, dass Sie den Betrag manuell am Terminal eingeben müssen.
Daher ist Qonto nicht für Geschäfte mit sehr hoher Kundenfrequenz geeignet. Auch auf Ebene der Buchhaltung führt dies zu Komplikationen, da die Ein- und Ausgänge des Kassensystems und des Terminals separat abgeglichen werden müssen.
Wir empfehlen daher das Pocket-Terminal für Handwerker, die ihre Buchhaltung vereinfachen wollen, und das Pro-Modell für kleine Boutiquen und Cafés.

Das myPOS Flexi ist ein mobiles Kartenterminal mit integriertem Drucker. Es ist dank Verbindungsmöglichkeiten mit 4G- und WLAN sowohl im Laden als auch unterwegs nutzbar.
Flexi funktioniert im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Somit ist das Gerät beispielsweise für grenzüberschreitende Taxifahrten und Fahrten zu Messen in Europa geeignet.
Außerdem wird es nicht über Banken oder verschiedene Zahlungsdienstleister vertrieben, sondern von der Firma direkt.
| myPOS Flexi | |
|---|---|
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|
| Preise | + MwSt. |
| Transaktionsgebühren | Inländische und EWR-Verbraucherkarten: One 0,90 % Plus 0,89 % Pro 0,79 % Alle anderen Karten: One 2,69 % Plus 2,49 % Pro 2,49 % |
| Monatiche Grundgebühr | One 0 € Plus 19 € Pro 39 € |
| Verbindung | Wifi/4G |
| Standalone-Gerät | Ja |
| Belegdrucker | Integriert |
Das neue Preismodell von myPOS beinhaltet verschiedene Abonnements. Diese bieten neben reduzierten Transaktionsgebühren zusätzliche Leistungen: 5 Konten beim Plus-Abo sowie 20 Konten beim One-Abo, weitere virtuelle und physische Karten, geringere Überweisungsgebühren sowie Preisnachlässe auf Kartenterminals.
Bei der Nutzung werden sofort die abgebuchten Summen auf ein obligatorisches myPOS-Konto überwiesen. Bei Bedarf können Sie das Geld dann auf ein Bankkonto überweisen.
Der Registrierungsvorgang ist etwas umständlich, da er unter anderem ein Video-Telefongespräch erfordert, um alle Funktionen freizuschalten.
MyPOS bietet mehr als nur die Zahlungsabwicklung an. Kunden können eine ganze Bandbreite von Diensten in Anspruch nehmen – wie etwa das Einrichten eines Bankkontos mit IBAN, die myPOS-Mastercard-Karte oder Onlinezahlungen.
Die myPos-Mastercard-Karte bietet einen weiteren Vorteil: sobald Zahlungen verarbeitet wurden, können Händler die auf ihrer Karte eingegangenen Erträge nutzen, um beispielsweise Zutaten fürs Restaurant oder Benzin fürs Geschäftsauto zu kaufen.
Akzeptierte Karten
myPOS ist mit einer Vielzahl von Debit- und Kreditkarten kompatibel und ermöglicht kontaktlose Zahlungen, nicht nur mit der reinen Girocard.
Auf Antrag bietet myPOS auch Distanzzahlungsoptionen wie Zahlungslinks oder die Kartenzahlung ohne Terminal am Telefon an.
Über die SIM-Karte hat man bei myPOS ein unbegrenztes Datenvolumen.
Bevor Sie sich zum Kauf des myPOS Pro-Kartenterminals entscheiden, sollten Sie wissen, dass bei jeder Überweisung auf Ihr Konto Gebühren in Höhe pro 3 Euro innerhalb des SEPA-Raumes – also auch in Deutschland – anfallen.
Erfahren Sie mehr über myPOS

Payone beruft sich auf ein dreifaches Erbe: Tatsächlich hat das deutsche Fintech-Unternehmen eine auf Zahlungsterminals spezialisierte Tochtergesellschaft der Sparkassen integriert, bevor es sich der Worldline-Gruppe anschloss.
Die enge Verbindung zur Sparkassen-Finanzgruppe ermöglicht es dem Unternehmen, bei der Abwicklung von girocard-Zahlungen äußerst wettbewerbsfähig zu sein – mit einem Provisionssatz von nur 0,26 % des Betrags im Tarif „Payone Classic“, den wir weiter unten im Detail vorstellen werden
| Stationär | Tragbar | |
|---|---|---|
Ingenico Desk 5000 ![]() |
Verifone TP 650p ![]() |
|
| Preise | Im Paket enthalten | |
| Monatsabonnement | All Card Flat: 34,90 €-111,90 € (36 Monate Vertragslaufzeit) Classic: 20-25 € |
|
| Transaktionsgebühren | All Card Flat: Inklusive Classic: 1,49 % + 0,08 € (Girocards : 0,26 % + 0,08 €) |
|
| Verbindung | Ethernet | Wifi/4G |
| Standalone-Gerät | Ja | |
| Belegdrucker | Integriert | |
Das stationäre Terminal ist ein etwas in die Jahre gekommenes Ingenico Desk 5000, das mobile Terminal hingegen ein Verifone T650p mit Android-Betriebssystem und einem sehr großen Touchscreen.
Der größte Schwachpunkt von Payone ist die komplexe Preisgestaltung, die zusätzliche Basisgebühren enthält, welche oft nur auf speziellen Hilfeseiten erwähnt werden. Der Tarif „All Card Flat“ ist in Stufen unterteilt. Ein Beispiel: Unter 1.000 € monatlichem Kartenumsatz, bei einer Vertragslaufzeit von 36 Monaten, fallen 34,90 € an Fixkosten an; unter 6.000 € sind es 54,90 € und so weiter.
Glücklicherweise gibt es auf der Website einen Tarifrechner. Bei einer Verteilung von zwei Dritteln girocard-Zahlungen und einem Drittel Kreditkartenzahlungen ist die „All Card Flat“-Lösung günstiger als die „Classic“-Variante.
Akzeptierte Karten
Diese Lösung konzentriert sich auf den deutschen Verbraucher, wie man an der Akzeptanz von girocards sieht, die nicht mit Visa oder Mastercard co-gebadged sind. Für American Express muss ein separater Vertrag abgeschlossen werden, während die Akzeptanz dieser Karte bei Fintech-Anbietern üblicherweise im Angebot enthalten ist.
Im Gegensatz zu geschlosseneren Systemen ist Payone mit externen Registrierkassen kompatibel. Zudem bietet die Gruppe eine eigene TSE-zertifizierte Cloud-Lösung oder eine native Integration mit ready2order an.
Payone wirkt mit seiner komplizierten Preisgestaltung und den verschiedenen Vertragslaufzeiten etwas archaisch, ist jedoch eine robuste Lösung, die bestens auf den deutschen Verbraucher zugeschnitten ist.

Ähnlich wie Qonto ist Revolut Business primär eine Online-Bank, die zusätzlich Akzeptanzlösungen und Kartenterminals anbietet. Obwohl es sich um ein britisches Unternehmen handelt, erhalten Kunden ein deutsches Bankkonto mit einer DE-IBAN.
Die größte Stärke von Revolut liegt in der Multivährungsfähigkeit sowie in den vergleichsweise niedrigen Transaktionsgebühren gegenüber Wettbewerbern wie SumUp.
Ein Revolut Business-Konto ist ab 10 € pro Monat verfügbar. Um jedoch Terminals oder Online-Zahlungsfunktionen nutzen zu können, muss zusätzlich ein kostenloses „Händlerkonto“ (Merchant Account) beantragt werden.
Die Anmeldung ist erfahrungsgemäß deutlich mühsamer als bei anderen Fintechs: Revolut prüft sehr streng, ob das Geschäftsmodell den Einsatz eines Terminals rechtfertigt.
| Revolut Terminal | |
|---|---|
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|
| Preis | 189 €+ MwSt. |
| Geschäftskonto | Ab 10-90 € / Monat |
| Transaktionsgebühren | Privat (DE/EU): 0,8 % + 0,02 € Business / International: 2,6 %+ 0,02 €[ |
| Verbindung | 4G/Wifi |
| Standalone-Gerät | Ja |
| Belegdrucker | Integriert |
Revolut setzt verstärkt auf das leistungsstarke Revolut Terminal, das auch die eigene Kassensoftware (Revolut POS) unterstützt.
Großes Manko für den deutschen Markt: Die integrierte Kassensoftware ist aktuell nicht GoBD-konform (fehlende zertifizierte TSE). Wer eine rechtssichere Kasse benötigt, ist derzeit auf die einzige offizielle Integration mit HS-Soft angewiesen oder muss die komplexe Revolut API nutzen – was für kleine Händler kaum praktikabel ist.
Akzeptierte Karten
Die Gebühren sind konkurrenzfähig: Sie liegen bei 0,8 % + 0,02 € für private Karten aus dem EWR und steigen auf 2,6 % + 0,02 € für Firmen- oder internationale Karten.
Die Terminals allein rechtfertigen einen Wechsel zu Revolut kaum. Sie sind vor allem für Unternehmen interessant, die bereits die Multivährungs-Features und Online-Zahlungen von Revolut nutzen und lediglich ein ergänzendes Gerät für den Vor-Ort-Verkauf suchen
Erfahren Sie mehr über Revolut Business
Das aktuelle Angebot von Nexi richtet sich mit seiner am Interbankenentgelt (Interchange) orientierten Preisgestaltung und der jährlichen Bearbeitungsgebühr von 250 € an Unternehmen, die monatlich mehr als 10.000 Euro über Kartenzahlungen einnehmen.
Das neue Smartpay-Angebot dürfte den Kundenkreis von Nexi deutlich erweitern, auch wenn der endgültige Transaktionssatz derzeit noch nicht feststeht.
| Stationär | Tragbar | |
|---|---|---|
Ingenico Desk 5000 ![]() |
PAX A920 ![]() |
|
| Bereitstellungspreis | 75 € | |
| Servicegebühr | 250 € jährlich | |
| Monatsabonnement | 15 € | 19 € |
| Transaktionsgebühren | Visa/Mastercard : 0,065-0,25 % + Interchange + 0,02 € Girocards : 0,00209 % |
|
| Verbindung | Ethernet | Wifi/4G |
| Standalone-Gerät | Ja | |
| Belegdrucker | Integriert | |
Sie können unterschiedlich teuere mobile und stationäre EC-Geräte mieten.
Die mobilen Kartenlesegeräte PAX A920 sowie das innovative Mobile A77 sind dank integrierter Trinkgeldfunktion besonders für Branchen geeignet, in denen Trinkgeld gegeben wird, etwa Gastronomie, Taxifahrer und Lieferdienste.
Foto: ES, Mobile Transaction

Das PAX A920 von Nexi im Smartphone-Design
Bei den stationären Kartenterminals haben Sie unter anderem die Wahl zwischen dem Base Next und dem Pin Next, die beide einen PIN-Sichtschutz haben. Das hochwertige stationäre Gerät Nexi Desk 5000 ist eine teurere Option, die mit einem hochauflösenden Display ausgestattet ist.
Alle Terminals funktionieren eigenständig. Sie können durch die mitgelieferte SIM-Karte überall Zahlungen abwickeln.
Akzeptierte Karten
Aktuell führt Nexi ein neues Angebot ein (SmartPay), das eine Bereitstellungsgebühr von 99 € sowie einen Gebührensatz von 0,79 % auf alle Kartenarten bis Juni 2026 vorsieht, jedoch eine Vertragslaufzeit von 48 Monaten voraussetzt. Zwar fallen die Kosten pro Transaktion damit etwas höher aus, dafür entfallen jedoch voraussichtlich die jährlichen Fixgebühren.
Da derzeit noch unklar ist, wie sich die Konditionen ab Juli gestalten werden, sehen wir davon ab, dieses Angebot zum jetzigen Zeitpunkt aktiv zu empfehlen.
Es empfiehlt sich, die Angebotslage in einigen Monaten erneut zu prüfen.

Der PayPal Reader (ersetzt iZettle/Zettle Reader) ist ähnlich wie das SumUp Solo Lite und Revolut Reader nicht autonom. Dies bedeutet, dass er nur in Verbindung mit einer App funktioniert, die auf einem Smartphone oder Tablet installiert werden muss.
Der Hauptvorteil des PayPal Reader? Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Es kostet gerade einmal 29 / 79 € zzgl. MwSt. Dieses Angebot ist insbesondere für kleine Unternehmen interessant. Auch das Drucken von Belegen und der Zugang zu Umsatzberichten wurden mitbedacht.
Alternativ können Sie sich für den Alleskönner PayPal Terminal, der eher wie ein Smartphone als ein Lesegerät wirkt, entscheiden. Es hat einen großen Touchscreen, kostet 199 Euro (239 € mit Barcodescanner) und kann ohne Smartphone oder Tablet genutzt werden.
Dank der mitgelieferten SIM-Karte verbindet sich das PayPal Terminal mit dem 4G-Netz, wenn Sie gerade auf keine WLAN-Verbindung zurückgreifen können. Wer Papierbelege drucken möchte, muss sich aber einen kompatiblen Drucker dazubestellen.
| PayPal Reader | PayPal Terminal | |
|---|---|---|
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![]() |
|
| Kartenterminal | Gerät funktioniert in Kombination mit einem Smartphone oder Tablet | Eigenständiges Terminal mit Touchscreen (WLAN, 4G) |
| Preis des Lesegeräts | 29 / 79 € + MwSt. | 199-239 €+ MwSt. |
| Transaktionsgebühren | 1,39 % | |
| Vertrag | Keine Vertragbindung, keine monatliche Gebühr | |
| Auszahlung | Innerhalb von 1-2 Werktagen auf ein Bankkonto | |
Ein Vorteil der Lesegeräte? Sie sind mit der GoBD-konformen Kassensoftware von PayPal kompatibel, wobei diese Option zunächst aktiviert werden muss (9,90 € pro Monat).
Was angesichts des angemessenes Preises der beiden Optionen überrascht? Dass die von Lesegeräte von Zettle die größte Bandbreite an Zahlungsmethoden akzeptieren – mehr als alle vergleichbaren von Banken angebotenen Terminals.
Akzeptierte Karten
Außerdem sind PayPal Reader und PayPal Terminal mit allen namhaften Smartphone-Zahlungsplattformen (Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay) kompatibel.
Es gibt keine Vertragsbindung. Für jede Transaktion wird eine einheitliche Gebühr von 1,39 % erhoben, unabhängig davon, ob es sich um eine Debit- oder Kreditkarte handelt. Reine Girocard-Karten ohne Co-Branding werden nicht unterstützt; Zahlungen mit gängigen Karten (V-Pay, Maestro, Visa, Mastercard) sind jedoch problemlos möglich.
Foto: ES, Mobile Transaction

Das neue PayPal Terminal ist lediglich eine Umbenennung des Zettle Terminals (abgebildet).
Nach Lieferung sind die Lesegeräte direkt betriebsbereit und akzeptieren alle gängigen Karten ohne zusätzliche Freischaltung.
Außerdem bietet PayPal als weitere Option den Versand von Rechnungen mit Zahlungslink per E-Mail an. Die Gebühren beim Kauf auf Rechnung betragen 2,99 % + 0,39 € pro Transaktion.
Selbständige werden es zu schätzen wissen, dass keine zusätzlichen Verträge unterschrieben werden müssen, um Zahlungen auch mit selteneren Zahlungsmethoden und Karten wie Amex, UnionPay oder Samsung Pay abwickeln zu können.
PayPal Point of Sale überweist Karten- oder Smartphone-Zahlungen innerhalb weniger Werktage auf Ihr Bankkonto.
Erfahren Sie mehr in unserem PayPal (Zettle) Reader Test und PayPal (Zettle) Terminal Test.
Sie wünschen sich einen Smartphone-basierten Kartenleser?
Lesen Sie unseren Vergleich von mobilen Kartenlesern fürs Handy













